pommern

Illustration: Arvid Wretman

Peer-reviewed articles Brücke nach Europa. Schwedisch-Pommern 1630-1815

Pomerania flew the Swedish flag during the years 1630–1815. The province became a coveted badge in the great political power game of Northern Europe.

Published in the printed edition of Baltic Worlds page 22-26, Vol II:1, 2009
Published on balticworlds.com on februari 11, 2010

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Mit diesen Worten stellten die Einwohner Vorpommerns im 18. Jahrhundert ihre Zufriedenheit mit der Zugehörigkeit zur schwedischen Krone dar. Das Zitat wurde nicht zuletzt während der DDR-Zeit unter den Einheimischen gerne gebraucht, um den regionalen Wunschvorstellungen ein konkretes Ziel zu geben. Aber ebenso wie diese Auffassungen verklärend sind, war die regionale Geschichtsschreibung des 19. und 20. Jahrhunderts negativ wertend, was die Schwedenzeit Pommerns anbelangt.1

Die folgende Darstellung ist bemüht, einen Überblick über die wichtigsten Begebenheiten und Verhältnisse während der über 187 Jahre bestehenden schwedischen Oberhoheit in Vorpommern zu geben.

Nach den Kriegen mit Russland und Polen (Friedensschluss zu Stolbovo 1617 und Waffenstillstand zu Altmark 1629) trat der junge schwedische König Gustav II. Adolf im Sommer 1630 in den Dreißigjährigen Krieg im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation ein. Der schwedische König („Der Löwe aus der Mitternacht“) landete bei Peenemünde auf Usedom mit seiner Armee (13.593 Mann, davon 10.413 Fußsoldaten, 2.755 Reiter und 425 Artilleristen) und verbündete sich nach langen Verhandlungen mit den pommerschen und mecklenburgischen Herzögen. Aus schwedischer Perspektive spielten dabei Sicherheitsaspekte eine besondere Rolle, denn die Küstenregion sollte gegenüber dem Kaiser und dessen Feldherren Albrecht von Wallenstein verteidigt werden, um nicht zuletzt Flottenangriffe auf schwedisches Kernterritorium zu verhindern. Gustav II. Adolf hielt sich im Herbst vor allem in Stralsund auf. Mit dieser Stadt hatten die Schweden bereits am 25. Juni 1628 ein Bündnis für 20 Jahre abgeschlossen. Nach intensiver Beratung hatte der schwedische Reichsrat schon im Januar 1629 die Eröffnung des Angriffskrieges gegen das Heilige Deutsch-Römische Reich beschlossen. Von diesem Tag an wurde die Invasion sorgfältig vorbereitet, man wartete auf den geeigneten Augenblick, um die Armee in Bewegung zu setzen.2

Mit dem Frieden von Westfalen und Osnabrück 1648 gewann Schweden als „Satisfactio“ und „Assecuratio“ die Bistümer Bremen und Verden, Wismar mit der Insel Poel und die Festung Walfisch sowie Rügen und Vorpommern mit der Oder. Der Übergang Vorpommerns an die schwedische Krone vollzog sich nicht durch dynastische Verbindung oder Erbrecht nach dem Aussterben des pommerschen Herzoggeschlechts 1637, sondern wurde Schweden von den Siegermächten zugesprochen. Brandenburg war damit nicht einverstanden und gehörte wie Dänemark zu den nicht-zufriedengestellten Staaten.3

Schweden war im Kampf um das „Dominium Maris Baltici“ — die Ostseeherrschaft — den anderen Ostseeanrainern ein wesentliches Stück voraus. Zwei Begriffe stehen für diese und die nachfolgende Zeit in der schwedischen Geschichte — „stormaktstid“ und „frihetstid“. Die „Großmachtzeit“ und die „Freiheitszeit“ hatten direkten Einfluss auf die deutsche Geschichte, vor allem im norddeutschen Raum.4

Schwedisch-Pommern war eindeutig ein Resultat des Dreißigjährigen Krieges. Schweden gewann die erwähnten geistlichen Stifte Bremen und Verden südlich der Elbe, die Stadt Wismar in Mecklenburg und jenes Territorium, für das sich die Bezeichnung Schwedisch-Pommern eingebürgert hat. Es bestand aus Vorpommern und Rügen, Stettin, dem Mündungsgebiet der Oder und einem 1653 durch Verhandlungen mit Brandenburg genauer abgegrenzten Gebietsstreifen östlich der Oder.5

Das Herzogtum Pommern war einst ein nahezu autonomer Teil des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Schweden konnte aber das Land nach 1648 nicht nach eigenem Gutdünken lenken, sondern verwaltete es im Namen der pommerschen Herzöge. Der schwedische König trat an die Stelle der pommerschen Herzöge und musste die Privilegien der pommerschen Stände akzeptieren. Die Übertragung der neugewonnenen Besitzungen erfolgte in völker- und lehnsrechtlich verklausulierter Form, die diesen abgetretenen Gebieten eine eigentümliche Doppelstellung zwischen alter und neuer Oberherrschaft, dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation und der Krone Schwedens zuwies. Die abgetretenen Gebiete gehörten nach 1648 völkerrechtlich zu Schweden, verblieben aber aufgrund lehnsrechtlicher Bindungen zugleich ein Teil des Heiligen Deutschen Römischen Reiches. Die schwedischen Könige leisteten dem deutschen Kaiser als Lehnsherrn die Erbhuldigung und erhielten Sitz und Stimme auf dem deutschen Reichstag.6 Schwedisch-Pommern war seit 1648 eine Provinz des konglomeralen schwedischen Königreiches. Die „Schwedenzeit“ als Begriff bezeichnet die insgesamt 187-jährige Zugehörigkeit der norddeutschen Territorien zur Krone Schwedens bis 1815.

Als Teil des schwedischen Ostseeimperiums geriet Pommern mehrmals in den Brennpunkt schwedischer Großmachtpolitik. Hier bündelten sich Interessen einer expansionistischen Ostseepolitik, die im Frieden von Roskilde 1658 ihre größte territoriale Ausdehnung fand, sowie einer interventionistischen Kontinentalpolitik, deren Zielrichtung im deutschen Reich vorwiegend gegen Brandenburg, zeitweilig auch gegen Habsburg gerichtet war.

Als Schwedens kontinentaler Brückenkopf spielte Pommern vor allem bis zum Ende des Großen Nordischen Krieges 1720 eine wichtige politisch-militärische Rolle. Von Pommern aus konnte man Dänemark und Brandenburg in Schach halten. Sachsen, Polen und die kaiserlichen Erblande lagen in Reichweite einer von Pommern aus operierenden schwedischen Königsmacht. Zugleich bildete die Provinz im Rahmen der schwedischen Verteidigungsstrategie eine kontinentale Bastion („Die Vormauer der Krone Schweden“).7

Vor diesem Hintergrund wurden die neugewonnenen Territorien auf dem Kontinent besonders stark befestigt. Schwedisch-Pommern gehörte im 17. Jahrhundert zu den am stärksten aufgerüsteten Gebieten des schwedischen Reiches, ein noch bis heute vernachlässigtes Thema in der schwedisch-pommerschen Geschichtsforschung. Die Militärkosten beliefen sich in Friedenszeiten kontinuierlich auf 60 bis 80 Prozent des Gesamtetats. Die reguläre Landesverteidigung stützte sich im 17. Jahrhundert auf ein dichtes Netz von Befestigungsanlagen — zwei Hauptfestungen (Stettin und Stralsund), sechs kleinere Festungen und 16 Schanzen und auf stehende Garnisonen mit einer Stärke von 2.000 bis 3.000 Mann. Nach dem Großen Nordischen Krieg überstieg der Anteil der Militärausgaben immer noch 60 Prozent der Gesamtausgaben. Im Kampf um Geldmittel aus Schweden konnte sich Schwedisch-Pommern u.a. gegenüber Bremen-Verden behaupten.8

Diesseits der Ostsee war Schwedisch-Pommern der wichtigste Außenposten der schwedischen Großmachtpolitik und damit, wie kaum eine andere schwedische Provinz, zugleich auch den Risiken dieser Politik ausgesetzt. Sobald Schweden auf dem Kontinent militärisch in Aktion trat, wurde die Provinz in Mitleidenschaft gezogen, sei es als Sammelstelle für Truppen, Standquartier für Feldarmeen, Versorgungsbasis für andere Kriegsschauplätze oder schlimmstenfalls als Kriegsschauplatz selbst. So war es im Polnisch-Brandenburgischen Krieg 1655–1660, dem Brandenburgischen Krieg 1675-1678 und in den Jahren 1711–1715, der Endphase des Großen Nordischen Krieges. Die schwedische Brückenkopfstrategie erreichte Ende des Jahres 1715 einen Höhepunkt und gleichzeitig ein Ende, als König Karl XII. aus dem belagerten Stralsund heraus die Geschicke des schwedischen Reichs lenkte.9

In den Jahren von Ende 1715 bis Anfang 1721 wurde Schwedisch-Pommern von Dänemark, dem alten Hauptgegner in Kampf um das „Dominium Maris Baltici“, beherrscht. König Frederik IV. von Dänemark versuchte von Anfang an, dauerhaft den Besitz der eroberten Gebiete Vorpommern und Rügen zu sichern, musste aber im Frieden zu Frederiksborg am 3. Juli 1720 darauf verzichten. Schweden erhielt Rügen und Vorpommern bis an die Peene sowie Wismar zurück. Im Gegenzug bekam Dänemark für getragene Kriegslasten 600.000 Reichstaler. Für Schwedisch-Pommern wurden durch König Friedrich I. am 18. Dezember 1720 in Stockholm die Landesprivilegien bestätigt. Dänemarks König Frederik IV. entband am 17. Januar 1721 die pommerschen Stände und Untertanen von ihren Pflichten ihm gegenüber und verwies sie an den Schwedischen König.10

Die Geschichte Schwedisch-Pommerns führt insofern nicht nur die Stärke, sondern mehr noch die Schwäche und den Niedergang der schwedischen Großmacht vor Augen. Bereits 1678 und nach 1715 war die schwedische Herrschaft reell am Ende. Schweden war gezwungen, in Pommern zu kapitulieren und in den anschließenden Friedensverträgen von St. Germain 1679 und Stockholm 1720 Teile der Provinz an Brandenburg abzutreten: 1679 die Gebiete östlich der Oder außer Gollnow und Altdamm, 1720 Stettin und das ganze Land südlich der Peene sowie Usedom und Wollin und dazu südlich der Oder, des frischen Haffs und der Mündungen von Swine und Diewenow. Von Preußen erhielt Schweden 2 Millionen Reichstaler. Von 1720 bis 1815 bestand Schwedisch-Pommern nur noch aus Rügen und dem Gebiet nördlich der Peene, dem späteren „Neuvorpommern“. Das fast ein Jahrhundert andauernde Bestehen der schwedischen Herrschaft verdankte sich jetzt nicht dem Gewicht eigener militärischer Stärke, sondern nordeuropäischer Mächte-konstellationen.11

Der Große Nordische Krieg 1700–1720 bildete überhaupt einen besonders markanten Einschnitt in der Geschichte Schwedisch-Pommerns. Unterstrich der Besitz Pommerns im 17. Jahrhundert Schwedens großes Prestige als Militärmacht europäischen Ranges, so war im 18. Jahrhundert alles kleiner — und ruhiger — geworden. Die Provinz war jetzt eine Reminiszenz vergangener Größe, aus der Garantiemacht von 1648 war ein Klientelstaat an der Peripherie des schwedischen Reiches geworden. Den Schutz Schwedisch-Pommerns garantierten nicht so sehr die schwedischen Waffen als vielmehr die Zugehörigkeit zum Heiligen Römischen Reich, ein entspanntes Verhältnis zum Kaiser und wechselnde Koalitionen. Der Besitz Pommerns ließ Schweden im 18. Jahrhundert zu einem Kaiser- und reichstreuen Reichsstand werden. Abgesehen vom
Siebenjährigen Krieg 1756–1763 gestaltete sich diese Epoche für Vorpommern durchgehend ruhig. Der Kleinhandel und die Kleinschifffahrt blühten. Der wirtschaftliche Aufschwung kam zum einen dadurch zustande, dass Pommern einschließlich Rügen als Produzent landwirtschaftlicher Produkte diese an kriegführende Mächte gewinnbringend verkaufte und zum anderen sich auch der sonstige Handel positiv entwickelte.12

Die Doppelstellung Schwedisch-Pommerns führte verfassungsmäßig zu Spannungen zwischen den Autonomierechten der Provinz und den praktischen Erfordernissen der schwedischen Großmachtpolitik. Die schwedische Politik in Pommern hatte hier zwei Seiten: Erstens wurde das Land in die schwedischen Kriege auf dem Kontinent hineingezogen. Zweitens entfaltete Schweden nach 1648 in Schwedisch-Pommern eine weitgefasste Reformtätigkeit und baute eine mustergültige Provinzverwaltung auf. Gerade in den zwölf Friedensjahren nach 1660 endete ein langwieriger Verfassungskonflikt mit den Landständen, wurde der Streit um die kaiserliche Lehninvestitur beigelegt, die Militärfinanzierung vertraglich geregelt und der veraltete Bestand an Landesordnungen überarbeitet und ergänzt.13

Schweden hatte sich übrigens 1648 zur Errichtung einer obersten Gerichtsinstitution verpflichtet. In Wismar wurde 1653 ein höchster Gerichtshof für die schwedischen Territorien im Heiligen Römischen Reich — das sogenannte Tribunal — eingerichtet. Dies war ein besonderes wichtiges Privileg und sollte verhindern, dass Rechtsstreitigkeiten mit der schwedischen Krone vor deutschen Reichsgerichten entschieden werden mussten. Die Tätigkeit des Gerichts ist durch viele erhaltene Quellen gut dokumentiert. Die Doppelstellung der deutschen Territorien als deutsche Reichslehen und -subjekte einerseits und als schwedische Provinzen andererseits schuf während der gesamten Schwedenzeit einen unterschwelligen Konflikt zwischen der schwedischen Herrschaft und den lokalen Vertretern der Provinz. In Pommern wurden diese von den Landständen gebildet, den Abgeordneten des Adels und der Städte, die ihre Privilegien um jeden Preis zu verteidigen suchten.14

Im Jahre 1663 erhielt Schwedisch-Pommern seine erste Verfassung, die auf der alten herzoglichen Regierungsform von 1634 fußte. Sie sollte bis 1806 gültig bleiben. Stettin wurde die Hauptstadt der Provinz (nach 1720 Stralsund), die nunmehr anstelle des schwedischen Königs von einem Generalgouverneur gelenkt wurde. Der erste Generalgouverneur war Carl Gustav Wrangel (gest. 1676). Er bemühte sich, in seiner Amtstätigkeit als „pommerscher“ Fürst aufzutreten. Er entfaltete einen aufwendigen Repräsentationsstil, der seiner Stellung als höchstem Repräsentanten der schwedischen Krone standesgemäßen Glanz verleihen sollte und sich im Luxus fürstlicher Lebensführung manifestierte. Er realisierte ein umfangreiches Bauprogramm zur Erhaltung standesgemäßer Repräsentationsbauten und verlegte eigenmächtig seinen Regierungssitz von Stettin nach Wolgast.15

Von 1665 bis 1675 hatten der Generalgouverneur, die Regierung, das Hofgericht und die königliche Kammer ihren Sitz in Wolgast. Unter dem Eindruck der Niederlage bei Fehrbellin, des Rückzugs der schwedischen Feldarmee nach Pommern und des Vordringens der brandenburgischen Truppen verließ die Regierung Wolgast und zog sich in das besser geschützte Stralsund zurück.16

Die schwedische Herrschaft verhinderte nicht die Entwicklung der Leibeigenschaft in Pommern. Bereits gegen Ende des 16. und zu Beginn des 17. Jahrhunderts, beschleunigt durch die verheerenden Folgen des Dreißigjährigen Krieges, entstanden die Strukturen, die zur Dienstpflicht und Unfreiheit der Landbevölkerung führten. Die Verhältnisse wurden in strengen Gesindeordnungen reguliert. Darin erblickte man Privilegien des pommerschen Adels, und anfangs beteiligte man sich von schwedischer Seite an der Ausbeutung der Arbeitskraft der bäuerlichen Bevölkerung.17

Schwedische Adlige wurden mit Gütern in Pommern belehnt. Ein großer Teil des pommerschen Territoriums befand sich in Form königlicher Domänen direkt im Besitz der schwedischen Krone. Die Großmachtherrschaft erleichterte pommerschen Adelsfamilien auch die Etablierung in Schweden. Einzelne Familien wurden in das Schwedische Ritterhaus aufgenommen.18  — Ende des 17. Jahrhunderts zeigte die Gutsherrschaft in Schwedisch-Pommern eine extreme Ausprägung. Das Wichtigste war der quantitative und qualitative Ausbau der selbständig bewirtschafteten Gutsanlagen. Diese verfügten über mehr als 50 Prozent der genutzten Ackerfläche. Dieser Ausbau der Gutshöfe beeinflusste das Verhältnis zwischen Gutsherren und Bauern, die Herrschaftsstruktur, die Lage der Bauern sowie der gesamten dörflichen Bevölkerung nachhaltig. Dieser Einfluss zeigt sich besonders darin, dass innerhalb der bäuerlichen Schichten die „Vollbauern“ dominierten, die die Hauptlast der bäuerlichen Spanndienste zu tragen hatten. Die Lage aller bäuerlichen Schichten wurde durch das Anwachsen der Frondienste bestimmt. Für die Mehrzahl der Bauern und Kossaten betrugen diese Diensttage mehr als drei Tage in der Woche. Der extreme Ausbau der Gutsherrschaft ist auch dadurch zu belegen, dass sowohl die Bauern und Kossaten als auch die Angehörigen der übrigen Dorfbevölkerung bis auf wenige Ausnahmen Leibeigene wurden.19

Das „Schwedische“ an der schwedischen Herrschaftsausübung und der Wahrnehmung des Beherrschtwerdens im schwedischen Pommern nahm ab, je geringer die Distanz zur Lebenswirklichkeit in der Provinz wurde. In der alltäglichen Herrschaftspraxis ging es wohl am wenigsten „anders“, fremd, eben „schwedisch“ zu. Das Herrschaftsverhalten, das hierarchisch aufgebaute Machtverwaltungsgefüge, das sich auf eine große Zahl von partizipationsbemühten Exekutoren stützte, auf Advokaten und Kaufleute, Inspektoren und Pächter, Militärs und Beamte unterschiedlicher Ränge, gründete auf alten Abhängigkeiten weit mehr als auf gemeinsamen ethnisch-nationalen Charakteristika. Ethnische Gemeinsamkeiten schufen umso stärkere Verbindlichkeiten, je höher die Rangordnung der Betreffenden war. Die Erfahrung von Seiten der Beherrschten, die Verinnerlichung pommerischer Wirklichkeit, selbst dort, wo das Reichslehen durch die Stände seine Besonderheiten betonte und nach außen kehrte, war für die Schweden in Schwedisch-Pommern an sich kein sonderliches Problem. So fremd waren ihnen die politischen Verhältnisse nicht, die sie in Pommern vorfanden, und waren sie fremd, passten sie sich an. Ungewohnter waren ihnen schon eher die sozialen und mentalen Strukturen in ihrer norddeutschen Provinz. Auch hier passten sie sich an, aber wie das konkret aussah, ist kaum bekannt, weil genau an diesem Punkt die Quellen fast völlig verstummen.20

Ein Vergleich mit den anderen Ostseeprovinzen Schwedens beispielsweise hinsichtlich der Leibeigenschaft und der Reduktion wäre wünschenswert, fehlt aber bis heute noch.21

In den 1680er Jahren wurden zwei wichtige Voraussetzungen für die Anbindung Pommerns an das schwedische Konglomeratreich geschaffen. Zum einen die Einrichtung einer Postschifflinie zwischen Ystad und Rügen/Stralsund, die im Laufe der Jahrzehnte Tausende Pommern nach Schweden und viele Schweden nach Pommern brachte.22

Ein zweites wichtiges Element in der Entwicklung der Provinz war die Gründung der ersten Zeitung Schwedisch-Pommerns, des Stralsundischen Relations-Courier (1689–1702 und einzelne Jahrgänge im 18. Jahrhundert). Hier konnten sich die Pommern in deutscher Sprache über politische Vorgänge im gesamten schwedischen Reich informieren, was zu einer abstrakten übergeordneten Gemeinschaft und der Vorstellung von Zugehörigkeit zu etwas Größerem als der kleinen Heimat beitrug. Ähnliche Wirkung hatten auch die Gebetsaufrufe oder Fürbitten für das schwedische Königshaus, die in deutscher Übersetzung selbst in den kleinsten pommerschen Dorfkirchen von der Kanzel verlesen wurden. Auch militärische Siege und königliche Hochzeiten wurden zu offiziellen Anlässen von den Kanzeln verkündet.23

Die karolinische Regierung in Stockholm versuchte in Pommern, die Steuergrundlage zu verbessern und zu erweitern. Die pommerschen Adligen blieben davon nicht völlig verschont. Durch die Erstellung einer neuen Flurkarte für Schwedisch-Pommern (Landesmatrikel) sollte die Basis für eine konkretere und höhere Steuererhebung geschaffen werden. Diese Landvermessung — eine der genauesten Bodenvermessungen der Frühen Neuzeit — wurde zwischen 1692 und 1709 durchgeführt. Die gesamte Provinz wurde vermessen und von jedem Ort im Maßstab 1:8.000 eine Karte angefertigt. Die Schweden-Matrikel sind heute noch erhalten und bilden wertvolle Quellen für die Erforschung historisch-topographischer, kulturlandschaft-licher und wirtschaftlicher Aspekte der Frühen Neuzeit in Pommern.24

Als letzte der Ostseeprovinzen führte Schwedisch-Pommern im 18. Jahrhundert ein im Großen und Ganzem privilegiertes Dasein. Die Epoche war relativ friedlich. Es hielt sich die Auffassung „Unter den drei Kronen ist gut zu wohnen“. Lediglich zwischen 1757 und 1763 prägte der Siebenjährige Krieg das Leben in der Provinz. Dieser Krieg endete für Schweden ohne territoriale Verluste.25

1771 bestieg Gustav III. den schwedischen Thron. Die pommerschen Landstände huldigten ihm im September 1772 in Form einer schriftlichen Erklärung an die königliche Regierung in Stralsund. Auch die Huldigung für seinen Sohn und Nachfolger Gustav IV. Adolf erfolgte auf die gleiche Weise.26

Unter den Städten war die Universitätsstadt Greifswald mit rund 5.000 Einwohnern am Rande Preußens ein schwedischer Vorposten auf dem Festland. Das bürgerliche Leben des späten 18. Jahrhunderts verlief geordnet und war ohne größere Ereignisse. Die Universität spielte seit dem Spätmittelalter eine wichtige Rolle, war aber seit dem 16. Jahrhundert bis Anfang des 18. Jahrhunderts besonders für Studenten der nordischen Länder als Bildungsstätte nicht besonders wichtig. Erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gelang es jedoch, die Studentenzahlen deutlich zu erhöhen. Zwischen 1740 und 1770 waren 560 von insgesamt 1.513 Studenten, also 37 Prozent, aus Schweden. Nach 1788 ging die Zahl der Schweden aber rasch zurück. Von 1795 bis 1805 immatrikulierten sich im Durchschnitt jährlich 17 Studenten.27

In der Zeit der Aufklärung war die Universität Greifswald und deren intellektuelle Kultur ein wichtiger Integrationsfaktor zwischen Schweden und Pommern. Vor allem hat der junge schwedische Historiker Andreas Önnerfors sich dieser Aspekte in seiner Dissertation von 2003 (aus dem Fachbereich Ideengeschichte) gewidmet.28

In der Blütezeit der Aufklärung spielte der Professor und Bibliothekar Johann Carl Dähnert aus Stralsund eine Hauptrolle bei der kulturellen Vermittlung zwischen Schweden und Pommern. Zum vermutlich berühmtesten schwedischen Professor in Greifswald wurde Thomas Thorild (geb. 1759). Er wirkte als Universitätsbibliothekar und Professor der ersten Jahre des 19. Jahrhunderts und starb 1808. Weitere bekannte Persönlichkeiten waren u.a. der frühromantische Maler Caspar David Friedrich (geb. 1771 in Greifswald) und der Chemiker Carl Wilhelm Scheele (geb. 1742 in Stralsund) sowie der Historiker Ernst Moritz Arndt (geb. 1769 in Groß Schoritz auf Rügen).29

Das Ende der schwedischen Herrschaft erfolgte nach 1800 im napoleonischen Zeitalter in mehreren Schritten. 1803 wurde Wismar für 99 Jahre an Mecklenburg verpachtet. Die Auflösung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation im Monat August 1806 entzog dem Doppelstatus der Provinz die Grundlage; eine unmittelbare Folge war der sogenannte Staatsstreich Gustav IV. Adolfs. Der Versuch des Königs, das Verhältnis der Krone zu ihrer deutschen Provinz auf eine neue Grundlage zu stellen, das schwedische Gesetzbuch einzuführen, die Machtstellung der lokalen Gutsherrschaften einzuschränken und die landständische Verfassung durch eine neue Vierstände-Repräsentation nach schwedischem Modell zu ersetzen, lief infolge der in Januar 1807 beginnenden französischen Okkupation von Schwedisch-Pommern bis 1810 und dann erneut 1812–1813 ins Leere.30

Welches Ziel König Gustav IV. Adolf mit Pommern als schwedischer Provinz verfolgte, wird aus seiner Äußerung deutlich, er habe mit seinem Staatsstreich 1806 „ein neues Schonen“ gewonnen. Schonen (Skåne) war die bis 1660 dänische, nunmehr vollkommen schwedisierte Provinz, die Gustav IV. Adolf am höchsten von allen seinen Provinzen schätzte und in der die schwedischen Agrarreformen 1803 zuerst und am konsequentesten durchgeführt wurden. Skaraborgs län folgte 1804. Erst 1807 begann man im übrigen Schweden (ohne Dalarna, Norrland und Finnland) mit der Durchführung der Reformen, so dass 1806 in Bezug auf Pommern noch mit einiger Berechtigung vom „Zweiten Schonen“ gesprochen werden kann, sieht man einmal von der Provinz Skaraborg ab, wo die Reformen nicht zur Zufriedenheit des Königs durchgeführt wurden. Die Verwaltungs- und Justizreform in Schwedisch-Pommern war übrigens alles in allem Teil der Umsetzung eines von Gustav IV. Adolfs für ganz Schweden verfolgten Rationalisierungsprogramms, das aus der herrschenden Staatsfinanzkrise führen sollte. Die Kriegsereignisse verzögerten aber die Einführung des schwedischen Reichsgesetzbuches; der Reformprozess stockte.31

Ein Waffenstillstandsabkommen mit den Franzosen im April 1807 in Schlatkow östlich von Greifswald wurde von Gustav IV. Adolf aufgekündigt. Der König hielt sich an die Engländer, um Schweden die größtmögliche Sicherheit zu verschaffen. Daraufhin rückte am 13. Juli 1807 ein französisches Armeekorps von etwa 60.000 Mann bei Anklam, Damgarten und an weiteren Orten in das schwedische Pommern ein. Die schwedischen Truppen hatten sich zuvor schon bis nach Stralsund zurückgezogen. Nun wurde seitens der Franzosen die Einnahme Stralsunds vorbereitet. Als Hauptquartier wurde das kleine Dorf Miltzow gewählt. Die intensiven Belagerungs- und Bombardementvorbereitungen veranlassten am 20. August 1807 König Gustav IV. Adolf, seine Truppen aus Stralsund zurückzuziehen und nach Rügen zu verlegen. Der Stadtrat öffnete nach Absprache die Stadttore für die Franzosen, und der schwedische und der französische Befehlshaber trafen die Übereinkunft, dass die schwedische Armee Rügen nach und nach räumen und die Insel über Mönchgut in Richtung Schweden verlassen sollte. Ferner war die pommersche Landwehr zu entlassen. 32

König Gustav IV. Adolf wurde im Monat März 1809 wegen des Verlustes von Finnland im Krieg gegen Russland abgesetzt. Sein Nachfolger, sein Onkel Herzog Karl von Södermanland, übernahm als Karl XIII. die Regierung. Er schloss mit allen gegen Schweden kriegführenden Mächten Frieden. Mit Frankreich geschah dies am 6. Januar 1810 in Paris. Schweden musste allen Beziehungen mit England entsagen, englischen Schiffen die pommerschen Häfen sperren und der französischen Kontinentalsperre beitreten. Für diese Zugeständnisse erhielt Schweden Pommern und Rügen zurück.

Die Franzosen kamen aber Anfang des Jahres 1812 zurück. Napoleon wollte offensichtlich Druck auf die schwedische Regierung ausüben und außerdem verhindern, dass England aus Pommern Zufuhr von wichtigen Waren bekam. Im Juli 1812 entwaffneten die in Schwedisch-Pommern stehenden französischen Truppen die schwedischen und blieben bis zum März 1813 im Lande.33

Ein letztes Mal trat Schwedisch-Pommern schließlich 1813 als Brückenkopf in Erscheinung, als die für den Feldzug gegen Napoleon bestimmte vereinigte Nordarmee unter dem Kommando von Kronprinz Karl Johan (Bernadotte) in den pommerschen und mecklenburgischen Quartieren zusammengezogen wurde. Durch die französische Niederlage gegen die Alliierten (Russland, Preußen, Österreich und Schweden) bei Großbeeren am 23. August 1813 wurden die Franzosen gezwungen sich zurückzuziehen und stellten somit auch für Schwedisch-Pommern keine Gefahr mehr dar. Der Friede zwischen den Alliierten und Frankreich wurde am 30. Mai 1814 in Paris geschlossen.34

Bereits am 14. Januar 1814 war es in Kiel zum Friedensschluss zwischen Dänemark und Schweden gekommen. Dieser bestimmte, dass Dänemark Norwegen an Schweden abzutreten hatte und dafür mit Vorpommern und Rügen entschädigt wurde. Auf dem Wiener Kongress am 4. Juni 1815 konnte man schließlich eine Urkunde über einen Länderaustausch unterzeichnen. Danach veräußerte Dänemark Schwedisch-Pommern an Preußen und erhielt zum Ausgleich das an Holstein grenzende Herzogtum Lauenburg und eine Summe Geld.35

Die schwedische Herrschaft in Pommern endete somit auf dem Wiener Kongress in einem Dreiecksgeschäft zwischen Schweden, Dänemark und Preußen. Das schwedische Restpommern als Tauschobjekt unter Nachbarn — das Ende des schwedischen Gastspiels auf dem europäischen Festland. ≈

references

  1. Ivo Asmus, Känner du till Svenska Pommern? En tidsresa genom regionen, Greifswald 2008, S. 7.
  2. Siehe u. a. Jens E. Olesen, „Der schwedische Machtstaat als Kriegsunternehmer 1620-1660“, in Gustav Adolf König von Schweden. Die Kraft der Erinnerung 1632-2007, Hg. Maik Raichel und Inger Schuberth, Dößel 2007, S. 49-60, hier S. 49f.
  3. Kyra T. Inachin, Die Geschichte Pommerns, Rostock 2008, S. 71-74.
  4. Jörg-Peter Findeisen, Schweden. Von den Anfängen bis zur Gegenwart, Regensburg 1997, S. 113-189.
  5. Inachin 2008 (siehe Anm. 3), S. 73-76.
  6. Helmut Backhaus, “Verfassung und Verwaltung Schwedisch-Pommerns“, in Unter der schwedischen Krone. Pommern nach
    dem Westfälischen Frieden
    , hg. Stiftung Pommersches Landes-museum (Hg. Ivo Asmus), Greifswald 1998, S. 29-40, hier S. 29f.
  7. Wie Anm. 6.
  8. Stanislaw Horoszko, „Die militärische Bedeutung der Provinz Pommern für Schweden im 17. Jahrhundert“, in Unter der schwedischen Krone. Pommern nach dem Westfälischen Frieden, hg. Stiftung Pommersches Landesmuseum (Red. Ivo Asmus), Greifswald 1998, S. 41-50; Backhaus 1998 (wie Anm. 6), S. 37; Jürgen Bohmbach, „Zuviel Geld für Pommern. Die Herzogtümer Bremen und Pommern als Konkurrenten unter schwedischer Krone“, in Ivo Asmus, Heiko Droste, Jens E. Olesen (Hg.), Gemeinsame Bekannte. Schweden und Deutschland in der Frühen Neuzeit, Münster 2003 (=Publikationen des Lehrstuhls für Nordische Geschichte.
    Bd. 4), S. 297-305.
  9. Inachin 2008 (wie Anm.3), S. 87-89, 92-94.
  10. Martin Meier, Vorpommern nördlich der Peene unter dänischer Verwaltung 1715 bis 1721, München 2008, passim; Joachim Krüger (Hg.), Wolgast in der Asche. Ausgewählte Quellen zur Lustration der Stadt in der Dänenzeit (1715-1721), Greifswald 2007, passim.
  11. Hans-Joachim Hacker, Die Schwedenstraße, Rostock 2003, S. 18-21; Backhaus 1998 (wie Anm. 6), S. 30f.
  12. Inachin 2008 (wie Anm. 3), S. 94-107.
  13. Siehe Werner Buchholz, Pommern. Deutsche Geschichte im Osten Europas, Berlin 1999, S. 246ff.
  14. Kjell Åke Modéer, Gerichtsbarkeiten der schwedischen Krone im deutschen Reichsterritorium. I. Voraussetzungen und Aufbau 1630-1657, Lund 1975, passim; Nils Jörn, Bernhard Diestelkamp und Kjell Åke Modéer (Hg.), Integration durch Recht. Das Wismarer Tribunal (1653-1806), Köln-Weimar-Wien 2003, passim.,
  15. Ivo Asmus, „Carl Gustav Wrangel. Schwedischer Generalgouverneur und ‚pommerscher Fürst’“, in Unter der schwedischen Krone, hg. Stiftung Pommersches Landesmuseum (Hg. Ivo Asmus), Greifswald 1998, S. 53-75; Ivo Asmus, „Generalguvernören och hans trädgårdsmästare. Carl Gustaf Wrangels trädgårdar i Nordtyskland”, in Tulpan, Nejlika och Ros: Blomstermotiv på Skokloster, Hg. Elisabeth Westin Berg, Katrineholm 1999, S. 45-54.
  16. Helmut Backhaus, „Das Schloß zu Wolgast als schwedisch-pommersche Residenz“, in Land am Meer. Pommern im Spiegel seiner Geschichte. Roderich Schmidt zum 70. Geburtstag, Hg. Werner Buchholz und Günter Mangelsdorf, Köln-Weimar-Wien 1995, S. 493-506.
  17. Inachin 2008 (wie Anm. 6), S. 89-92; Joachim Krüger, „Ernst Moritz Arndt und die Aufhebung der Leibeigenschaft in Schwedisch-Pommern“, in Fritz Reuter, Ernst Moritz Arndt, Alwine Wuthenow, hg. im Auftrag der Fritz Reuter Gesellschaft von Christian Bunners, Ulf Bichel und Jürgen Grote, Rostock 2004, S. 19-28.
  18. Vgl. Inachin 2008 (wie Anm. 6), S. 81-84; Michael North, Geschichte Mecklenburg-Vorpommerns, München 2008, S. 54-58.
  19. Renate Schilling, Schwedisch-Pommern um 1700. Studien zur Agrarstruktur eines Territoriums extremer Gutsherrschaft, Weimar 1989 (=Abhandlungen zur Handels- und Sozialgeschichte Bd. 27), passim.
  20. Jan Peters, „Schweden in Schwedisch-Pommern. Reflexionen über die Wirklichkeit von fremder Herrschaft“, in Pommern.
    Geschichte-Kultur-Wissenschaft. 1 Kolloquium zur Pommerschen Geschichte 13. bis 15. November 1990
    , Greifswald 1991, S. 121-134.
  21. Siehe u.a. Stat-kyrka-samhälle. Den stormaktstida samhällsordningen i Sverige och Östersjöprovinserna, Hg. Torkel Jansson und Torbjörn Eng, Stockholm 2000 (Studia Baltica Stockholmiensia 21), passim. – Pommern wurde in diesem Band nicht behandelt
  22. Siehe Gunnar Ståhl, ”Postjakttrafik och resande mellan Ystad och Stralsund 1683-1861”, in Att resa i arkiven. 2004, Årsbok för Riksarkiven och Landsarkiven, Stockholm 2004; Buchholz 1999 (wie Anm. 13), S. 257-258.
  23. Andreas Önnerfors, Schweden und Pommern, hg. Svenska Institutet, Stockholm 2004; siehe auch Andreas Önnerfors, Svenska Pommern. Kulturmöten och identifikation 1720-1815, Lund 2003, passim.
  24. Siehe u.a. Veröffentlichungen und Arbeiten von Eginhard Wegner.
  25. Betreffend der Siebenjährige Krieg, siehe u.a. auch Günter Lanitzki, Galeeren auf dem Peenestrom, Berlin 2000, passim.
  26. Hacker 2003 (wie Anm. 11), S. 25.
  27. Ivar Seth, Die Universität Greifswald und ihre Stellung in der schwedischen Kulturpolitik 1637-1815 (Festausgabe zur 500-Jahr-Feier der Ernst-Moritz-Arndt-Universität), Berlin 1956, S. 135ff.; Jens E. Olesen, „Nordeuropäische Studenten in Greifswald 1456-2006“, in Dirk Alvermann und Karl-Heinz Spieß (Hg.), Universität und Gesellschaft. Festschrift zur 550-Jahrfeier der Universität Greifswald (1456-2006), Bd. 2, Rostock 2006, S. 251-289, hier S. 267-270.
  28. Önnerfors 2003 (siehe Anm. 23). Siehe auch Andreas Önnerfors, „Gränser och Gemenskaper. Hur svenskt var Svenska Pommern?“, in Harald Gustavsson & Hanne Sanders (Hg.), Vid gränsen. Integration och identiteter i det förnationella Norden, Lund 2006 (Centrum för Danmarksstudier 10), S. 248-272.
  29. Carola Häntsch, Joachim Krüger und Jens E. Olesen (Hg.), Thomas Thorild. Ein schwedischer Philosoph in Greifswald, Publikationen des Lehrstuhls für Nordische Geschichte Bd. 10, Greifswald 2008, passim; Jens E. Olesen, „Caspar David Friedrich und die Großen Umbrüche seiner Zeit“, in Tango del Norte. Festschrift für Walter Baumgartner, Hg. Cornelia Krüger und Frithjof Strauß. Unter Mitwirkung von Dorothée Goetze, Greifswald 2006 (=Publikationen des Lehrstuhls für Nordische Geschichte Bd. 7), S. 325-340.
  30. Jens E. Olesen, „Schwedisch-Pommern in der schwedischen Politik nach 1806“, in Michael North und Robert Riemer (Hg.), Das Ende des Alten Reiches im Ostseeraum. Wahrnehmungen und Transformationen, Köln-Weimar-Wien 2008, S. 274-292., hier besonders S. 278-285.
  31. Olesen 2008 (siehe Anm. 30), S. 279f, 283.
  32. Olesen 2008 (wie Anm. 30), S. 287-289.
  33. Hacker 2003 (wie Anm. 11), S. 31-32; Jörg Driesner, „Vom Küstenschmuggel zur staatlichen Piraterie“, in Michael North und Robert Riemer (Hg.), Das Ende des Alten Reiches im Ostseeraum. Wahrnehmungen und Transformationen, Köln-Weimar-Wien 2008, S. 293-305.
  34. Inachin 2008 (wie Anm. 6), S. 114-119.
  35. Buchholz 1999 (wie Anm. 13), S. 301-304.
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